| Überglücklich und
stolz vom SPD-Bundesparteitag zurück Viele Eindrücke, wertvolle Anregungen und Kontakte und als Krone den Förderpreis der Dröscher-Stiftung mitgebracht |
| Dresden/Obernburg.
"Du musst mich unbedingt mal zwicken", sagt Hans Tuchscherer, Leiter des
Obernburger Cafés fifty zu Ruth Weitz, Stadträtin und Vorstandsmitglied des
SPD-Ortsvereins Obernburg. Es ist Sonntag, 15. November, 13.30 Uhr und die Verleihung des
Wilhelm-Dröscher-Preises beim Bundesparteitag der SPD in Dresden hat gerade statt
gefunden. Hans Tuchscherer, Ruth Weitz und Peter Klein vom Verein Café-Sozial, Träger
des Cafés fifty, waren am 12. November nach Dresden gereist, um das Obernburger
Sozialcafé bei der Ausstellung zum Wilhelm-Dröscher-Preis zu präsentieren und sich um
den Preis zu bewerben. Nun haben sie den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis mit nach
Hause gebracht und sind überglücklich und mächtig stolz. Peter Wilhelm Dröscher, einer der Söhne von Wilhelm Dröscher und Kuratoriumsmitglied, wird den Preis persönlich nach Obernburg bringen. Er kennt die Gegend gut, denn er hat einige Jahre in Höchst-Hummetroth gelebt. In Dresden hat er zugesichert, den Kontakt zu pflegen, denn das Projekt Sozialcafé sei wichtig und gut. Die SPD Obernburg fördert und unterstützt das Café. In angenehmer Atmosphäre werden Getränke und Speisen zum Preis von 50 Cent angeboten, was sich auch Menschen mit geringem Einkommen leisten können. Daneben gibt es kostenlose Sozialberatung, Hilfe bei Bewerbungen und beim Ausfüllen von Formularen sowie das Angebot, kostenlos im Internet zu recherchieren und Tageszeitungen zu lesen oder einfach nur ein angenehmes Gespräch zu führen. Es ist ein Treffpunkt für alle Bürger und nicht nur für Arbeitslose und sozial schwache Menschen. Ruth Weitz, auch Mitglied im Verein Sozialcafé und im Beirat, hatte sich um die Bewerbung zum Dröscher-Preis bemüht. 39 Gruppen und Initiativen wurden aus fast doppelt so vielen Bewerbungen ausgesucht und hatten die Chance, sich beim Parteitag der SPD in Dresden vorszustellen. Verliehen wurden jeweils vier zweite und dritte Preise. Den ersten Preis erhielt ein Hip-Hop-Projekt gegen Gewalt an Schulen. Weiterhin gab es einen Preis der Delegierten und den Förderpreis der Stiftung, der nach Obernburg geht. |
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